MyNomadHaven – Freistehen bei Freunden

 


MyNomadHaven – Freistehen bei Freunden

Legal · Freundschaftlich · Entspannt.

Menschen · Orte · Möglichkeiten

MyNomadHaven verbindet Menschen, die langsam und länger mit ihrem Zuhause auf Rädern unterwegs sind, mit Menschen, die einen schönen Ort haben und diesen gerne mit anderen teilen möchten.

Das kann ein kleiner Bauernhof sein, ein Selbstversorgerprojekt, ein Weingut, eine Gemeinschaft, ein großer Garten, eine Werkstatt oder einfach ein schönes Stück Land irgendwo in Europa.

Wir nennen diese Orte Havens.

Und ein Haven ist für uns ganz bewusst kein kleiner Campingplatz.

Oft gibt es nur Platz für ein oder zwei Fahrzeuge. Vielleicht gibt es Strom und Wasser, eine Dusche, Waschmaschine und eine Möglichkeit zur Ver- und Entsorgung. Vielleicht ist der Platz ganz einfach und der Nomad muss weitgehend autark sein.

Jeder Haven ist anders.

Was sie miteinander verbindet, ist etwas anderes:

Die Menschen, die dort ankommen, sind willkommen.

→ Neugierig geworden? Dann schau Dich einfach mal bei uns um: MyNomadHaven entdecken 

Nicht nur für eine Nacht und am nächsten Morgen bitte wieder weiter. Unsere Nomads sind Langzeitreisende, Menschen, die unterwegs arbeiten oder einfach gerne langsam reisen. Sie möchten eine Region nicht in drei Tagen abhaken, sondern auch einmal eine Woche, einen Monat oder länger bleiben können.

Ankommen. Durchatmen. Und für eine Weile einfach da sein.

Es geht gar nicht um die Stellplätze

Natürlich braucht ein Camper einen Platz, auf dem er stehen kann.

Aber davon gibt es inzwischen wirklich genug.

Es gibt Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Stellplatzführer und unzählige Apps, die uns sagen, wo wir die nächste Nacht verbringen können.

Was uns auf unseren eigenen Reisen immer wieder gefehlt hat, waren die Menschen dahinter.

Wo sind die Orte, an denen wir nicht einfach nur unser Fahrzeug abstellen, sondern wirklich willkommen sind?

Wo können wir länger bleiben, ohne das Gefühl zu haben, nach einer Nacht wieder weiterziehen zu müssen?

Wo lernen wir die Menschen kennen, die dort leben?

Und wo entsteht vielleicht irgendwann dieses wunderbare Gefühl, gar nicht mehr auf einem Stellplatz zu stehen, sondern bei Freunden?

Genau daraus ist MyNomadHaven entstanden.

Wie alles angefangen hat

Die erste Idee zu MyNomadHaven entstand im März 2026.

Eigentlich war sie ziemlich einfach.

Wir sind selbst viel unterwegs und kennen gleichzeitig überall Menschen mit wunderschönen Plätzen.

Also: Warum bringen wir sie nicht zusammen?

Damals dachten wir noch ziemlich stark in zwei Richtungen: Da sind die Nomads, die einen Platz suchen. Und da sind die Platzhüter, die einen Platz anbieten können.

Inzwischen wissen wir, dass das viel zu kurz gedacht war.

Denn da kommt ja nicht einfach „ein Camper“.

Da kommt ein Mensch.

Vielleicht eine Gärtnerin, ein Handwerker, eine Künstlerin, ein Fotograf, eine Hebamme, jemand, der sich mit Permakultur, Solartechnik, Lehmbau oder Kräutern auskennt. Jeder bringt sein eigenes Wissen, seine Fähigkeiten, Erfahrungen und Ideen mit.

Und genauso ist ein Haven nicht einfach jemand mit einer freien Wiese.

Auch dort leben Menschen mit Wissen, Fähigkeiten, Projekten und Ideen.

Und plötzlich wird es richtig spannend.

Denn was passiert, wenn diese Menschen sich begegnen?

Vielleicht gar nichts Spektakuläres.

Vielleicht trinkt man morgens zusammen einen Kaffee, redet über den Garten und geht danach wieder seiner Wege.

Vielleicht hilft jemand bei einem Projekt, gibt einen Workshop oder zeigt etwas, das er besonders gut kann. Vielleicht tauscht man Wissen oder Produkte. Vielleicht entsteht eine Idee, auf die keiner alleine gekommen wäre.

Und manchmal entsteht eine Freundschaft.

Wir wissen vorher nicht, was daraus wird.

Und genau das wollen wir auch gar nicht planen.

Wir möchten nur die Möglichkeit schaffen, dass diese Menschen sich überhaupt finden.

Eine Gemeinschaft statt der nächsten Plattform

Aus diesem Gedanken ist inzwischen auch unser interner Gemeinschafts-Marktplatz entstanden.

Dort können Havens und Nomads sichtbar machen, was sie können oder anbieten möchten: handgemachte Produkte, Dienstleistungen, Wissen, Workshops und vieles mehr.

Denn warum sollten wir immer zuerst irgendwo außerhalb unserer Gemeinschaft suchen, wenn vielleicht genau der Mensch, den wir brauchen, gerade zwei Havens weiter steht?

Nicht alles muss dabei immer gekauft und verkauft werden. Manches wird bezahlt, manches getauscht und manchmal hilft einer dem anderen einfach, weil es gerade passt.

Deshalb sprechen wir inzwischen auch viel lieber von einer Gemeinschaft als von einer Plattform.

Denn:

Eine Plattform vermittelt Angebot und Nachfrage.
Eine Gemeinschaft lebt davon, dass Menschen etwas hineinbringen.

Und genau das passt zu Goods for all.

Geben und Nehmen darf unterschiedlich aussehen

Auch beim Aufenthalt selbst möchten wir nicht vorschreiben, wie ein Haven zu funktionieren hat.

Der eine Platzhüter möchte einen finanziellen Ausgleich. Der andere braucht vielleicht gerade Hilfe im Garten oder bei einem Projekt. Bei einem dritten passt eine Mischung aus beidem.

Das vereinbaren Haven und Nomad direkt miteinander.

Da haben wir gar nichts mit zu tun.

Wir schaffen den Rahmen und bringen die Menschen zusammen. Wie sie ihren Aufenthalt miteinander gestalten, entscheiden sie selbst.

MyNomadHaven selbst wird über die Förderbeiträge unserer Mitglieder getragen.

Damit finanzieren wir das Netzwerk und können es weiterentwickeln.

Und dabei ist uns etwas sehr wichtig: Bei uns soll es keine Gemeinschaft erster und zweiter Klasse geben. Keine künstlich beschnittene Mitgliedschaft und daneben irgendeine Premiumversion, mit der man plötzlich mehr darf.

Wer Teil der Gemeinschaft ist, ist Teil der Gemeinschaft.

Freistehen bei Freunden

Irgendwann während dieser ersten Monate haben wir einen Satz gefunden, der eigentlich viel besser erklärt, was wir machen, als jede lange Beschreibung:

Freistehen bei Freunden.

Legal · Freundschaftlich · Entspannt

Legal, weil beide Seiten wissen, dass der Nomad dort stehen darf. Kein ungutes Gefühl beim Einschlafen, kein ungefragtes Übernachten auf privaten Grundstücken und kein Hoffen, dass schon niemand etwas sagen wird.

Freundschaftlich, weil Menschen auf Menschen treffen. Das heißt nicht, dass man jeden Abend gemeinsam am Lagerfeuer sitzen muss. Manchmal wird daraus ein langes Gespräch oder ein gemeinsames Essen und manchmal bleibt es bei einem freundlichen Hallo über den Gartenzaun.

Beides ist völlig in Ordnung.

Und entspannt, weil gerade Menschen, die länger unterwegs sind, nicht jeden Morgen wieder alles zusammenpacken und den nächsten Platz suchen möchten.

Ankommen dürfen verändert Reisen.

Wenn Du jetzt wissen möchtest, welche Havens inzwischen dazugehören und wie MyNomadHaven genau funktioniert, findest Du hier alles Weitere:

MyNomadHaven kennenlernen

Und inzwischen verbinden wir nicht mehr nur Havens und Nomads

Eine Entwicklung der letzten Monate freut uns ganz besonders.

Wir haben angefangen, uns mit anderen Projekten zu verbinden.

Denn wenn wir von Gemeinschaft und Kooperation sprechen, können wir nicht gleichzeitig versuchen, alles selbst zu machen.

Warum sollten drei Projekte nebeneinander dieselben Dinge entwickeln, wenn jeder bereits etwas richtig gut kann?

Deshalb gehören inzwischen Camp´n’connect und NomadFamily.app zu unseren Kooperationspartnern.

Camp´n’connect 

Camp n’Connect verbindet Menschen, die gerade unterwegs sind. Camper können andere Reisende in ihrer Nähe finden, sich treffen, gemeinsam etwas unternehmen oder ein Stück ihres Weges miteinander verbringen.

MyNomadHaven setzt an einer anderen Stelle an.

Wir schaffen die Orte, an denen diese Menschen ankommen und auch einmal bleiben können.

Daraus ist ein Satz entstanden, den wir sehr mögen:

Camp´n’connect verbindet auf dem Weg.
MyNomadHaven sorgt fürs Ankommen.

Und mit NomadFamily.app kommt eine weitere Gemeinschaft dazu.

NomadFamily.app 

Für uns ist genau das der richtige Weg.

Wir möchten MyNomadHaven nicht zu einem riesigen Gebilde machen, das irgendwann alles selbst anbietet.

Viel spannender finden wir ein Netzwerk verschiedener Projekte und Gemeinschaften, die ihre eigenen Stärken behalten und sich gegenseitig ergänzen.

Kooperation statt Konkurrenz.

Eigentlich ist auch das wieder ganz einfach:

Wenn wir Menschen verbinden wollen, sollten wir bei den Projekten nicht damit aufhören.

Und vielleicht können wir noch etwas verändern

Inzwischen sehen wir noch eine zweite Möglichkeit, die wir am Anfang so gar nicht auf dem Schirm hatten.

An vielen beliebten Orten Europas wird es immer voller.

Camper stehen an denselben Küsten, Seen, Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten. Öffentliche Plätze sind überlastet, Anwohner sind genervt und immer mehr Gemeinden reagieren mit Verboten.

Auf der anderen Seite gibt es riesige ländliche Regionen, kleine Dörfer und wunderschöne Orte, an denen kaum jemand anhält.

Die Menschen sind aber sowieso unterwegs.

Warum verteilen wir sie nicht einfach besser?

Nicht 30 Wohnmobile auf einem überfüllten Parkplatz.

Sondern eines hier und zwei dort – bei Menschen, die ganz bewusst sagen:

Ihr seid hier willkommen.

Wer länger an einem solchen Ort bleibt, kauft vielleicht beim Bäcker im Dorf, entdeckt den Hofladen, braucht einen Handwerker, besucht den Wochenmarkt oder erfährt vom Platzhüter, dass am Wochenende irgendwo ein kleines Fest stattfindet.

Und plötzlich profitiert nicht nur der Haven.

Auch in der Region bleibt etwas hängen.

Nicht durch noch mehr Massentourismus, sondern durch viele kleine, persönliche Begegnungen.

Menschen · Orte · Möglichkeiten

Wenn wir heute auf die ersten Monate von MyNomadHaven zurückschauen, ist eigentlich genau das passiert, was wir uns bei Goods for all immer wieder wünschen.

Wir hatten eine Idee.

Dann kamen Menschen dazu.

Sie brachten ihre eigenen Ideen mit.

Neue Verbindungen entstanden, Kooperationen entwickelten sich und aus etwas, das ursprünglich einmal mit der Suche nach schönen Plätzen für Langzeitreisende angefangen hat, wächst langsam eine Gemeinschaft.

Wo das alles hinführt?

Wissen wir noch nicht.

Und das ist auch völlig in Ordnung.

Wir möchten MyNomadHaven gar nicht bis ins letzte Detail fertigdenken.

Wir möchten den Rahmen schaffen, Menschen zusammenbringen und schauen, was daraus entstehen darf.

Vielleicht steht dann irgendwann ein Nomad zum ersten Mal auf einem kleinen Hof irgendwo in Portugal, Schweden, Italien oder Deutschland.

Man trinkt einen Kaffee zusammen. Bleibt ein bisschen länger als geplant. Lernt sich kennen.

Und ein Jahr später fährt dieser Mensch wieder durch dieselbe Gegend.

Dann sucht er vielleicht gar nicht mehr nach einem Stellplatz.

Er schreibt einfach:

„Seid Ihr zuhause? Wir wären nächste Woche in der Nähe.“

Und bekommt zurück:

„Klar. Kommt vorbei.“

Dann ist aus einem Stellplatz ein Haven geworden.

Und vielleicht sogar ein Platz bei Freunden. ❤️


MyNomadHaven

Freistehen bei Freunden.

Legal · Freundschaftlich · Entspannt

Menschen · Orte · Möglichkeiten

MyNomadHaven entdecken 


Kommentare

Beliebte Posts